Glasschaden

Steinschlagreparatur - Es muss nicht immer ein Austausch sein!


Geringfügige Glasschäden an der Windschutzscheibe können ohne Ausbau repariert werden.


Was Sie dafür tun müssen?
  • Schützen Sie die Schadenstelle vor Verschmutzung und Feuchtigkeit mit dem „Schaden-Pflaster“ (bei uns erhältlich)
  • Rufen Sie uns direkt an und vereinbaren Sie einen Termin, bevor aus dem kleinen ein großer Schaden wird und Ihnen finanzielle Nachteile entstehen
Wir bieten Ihnen
  • Steinschlag-Sofort-Reparatur  mit 3 Jahren Garantie
  • In der Regel kostenlose Reparatur bei Teilkaskoversicherung
  • Wir rechnen direkt mit Ihrer Teilkaskoversicherung ab (ohne Rechtsberatung)

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Öffnen des Einschlagloches und Befestigung des Werkzeughalters

Erst wird der Gelenkspiegel von innen angebracht und der Werkzeughalter genau über der Einschlagstelle justiert.

Befüllen des Steinschlages

Mit Hilfe des Injektors wird die Schadstelle mit Reparaturharz ausgefüllt.

Aushärten unter UV-Licht

Nach dem Polieren der Reparaturstellehaben Sie wieder vollen "Durchblick".


Arbeitsschritte:

  • Die Reparatur eines Steinschlagschadens beginnt mit der sorgfältigen Reinigung der Bruchstelle von Schmutz und losen Glassplittern.
  • Danach wird der Werkzeughalter mit dem Sauger so an der Scheibe befestigt, dass der Injektor über der Einschlagmitte ist und das Reparaturharz in der Schadstelle eingepresst werden kann. Durch die Möglichkeit, Druck und Vakuum auf die Schadstelle auszuüben, wird die gesamte im Glasbruch befindliche Luft abgesaugt, und die Schadstelle durch Einpressen des Reparaturharzes ausgefüllt. Durch die Eigenschaften des Spezialharzes wird die Schadstelle wieder klar und durchsichtig.
  • Danach wird das Spezialharz mit einer UV-Lampe in etwa 5 Minuten beschleunigt ausgehärtet.
  • Die Reparaturstelle wird an der Oberfläche geglättet und mit Politur nachbehandelt.

Bedingungen für die Reparatur von Steinschlagschäden:


Die gesetzlichen Grundlagen bestehen in erster Linie aus den "Bedingungen für die Reparatur von Verbundglas-Windschutzscheiben". Diese Bedingungen sind im amtlichen Verkehrsblatt des Bundesverkehrsministeriums Heft 4- 1986 unter Nr. 55. veröffentlicht.

Die Reparatur ist nur unter folgenden Bedingungen zulässig:
  1. Nur Schäden an der Scheibenaußenfläche dürfen repariert werden, Innenscheiben und Kunststofffolien dürfen keinerlei Beschädigungen aufweisen.
  2. Die Reparatur muss möglichst bald nach dem Schadeneintritt erfolgen. In die Schadenstelle dürfen sichtbar keine Feuchtigkeit und kein Schmutz eingedrungen sein.
  3. Der Krater der Einschlagstelle darf einen Durchmesser von 5 mm nicht überschreiten
  4. Von der Einschlagstelle radial ausgehende Sprünge dürfen nicht länger als 50 mm sein. Sie dürfen nicht im Scheibendichtgummi enden.
Bei Pkw und anderen Fahrzeugen bis zu einem zul. Gesamtgewicht von 3,5 t. :
Das Sichtfeld, durch das der Fahrer die Fahrbahn hauptsächlich überblickt, wird vom TÜV das Fernsichtfeld genannt. Das Fernsichtfeld ist in seiner Lage und Abmessung in Anlehnung an das Verfahren der StVZO, § 35 b beschrieben. Danach muss für den Fahrzeugführer - unter allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen - ein ausreichend großes und einwandfreies Sichtfeld gewährleistet sein.

Das Fernsichtfeld ist - gemessen aus der Sitzmitte (bei symmetrisch angeordneten Sitzen) - 29 cm breit und endet im oberen und unteren Bereich des Scheibenwischerfeldes. Vom Randbereich nach innen muss ein Abstand von 12 cm eingehalten werden.

Versicherungstechnische Angaben


Rechtstipp: Steinschlagschäden  
Quelle: ADAC Juristische Zentrale, 26.04.2006 

Gerade in der Frühjahrszeit, wenn der Rollsplitt des winterlichen Räum- und Streudienstes noch nicht ganz von den Straßenrändern entfernt wurde, kommt es häufig zu Steinschlagschäden an Fahrzeugen. Oftmals besteht bei den Autofahrern Unsicherheit darüber, ob und wenn ja bei wem Ansprüche geltend gemacht werden können.

Bei Steinschlagschäden durch vorausfahrende Fahrzeuge muss zwischen dem Hochschleudern eines Steines von der Fahrbahn und dem Herabfallen eines Steines von der Ladefläche u.a. unterschieden werden. 

Wird ein Stein durch ein vorausfahrendes Fahrzeug von der Fahrbahn aufgeschleudert und zerstört dieser die Frontscheibe o.ä. am nachfolgenden Fahrzeug, liegt in der Regel für den Fahrer des vorausfahrenden Fahrzeugs ein unabwendbares Ereignis vor. Dies hat zur Folge, dass dessen Kfz-Haftpflichtversicherung nicht eintreten muss. 

Anders kann es aber sein, wenn auf einer schlechten Straße oder auf einem Schotterweg mit hoher Geschwindigkeit gefahren wurde. Der Schadensfall ist dann für den Vorausfahrenden zumeist kein unabwendbares Ereignis. Dies hat dann zur Konsequenz, dass dessen Kfz-Haftpflichtversicherung in Anspruch genommen werden kann. 

Fällt ein Stein von der Ladefläche eines Lkw oder sonstiges Ladegut von einem Fahrzeug herunter, liegt kein unabwendbares Ereignis vor. Gegebenenfalls hat der Fahrer sogar gegen die einschlägigen Bestimmungen der StVO zur Ladungssicherung verstoßen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung muss dann ebenfalls für entstandene Schäden eintreten.   Die Beweispflicht für den Eintritt des Schadensfalls liegt immer beim Geschädigten. Er muss in der Praxis beweisen können, dass der Stein von der Ladefläche herunter fiel und nicht von der Straße aufgeschleudert wurde. 

Glasbruchschäden durch Steine u.ä. Gegenstände können über die Teilkaskoversicherung reguliert werden. Schäden an anderen Fahrzeugteilen (Lack, Kunststoff u.a.) jedoch nur über die Vollkaskoversicherung.  


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